DAS LEBEN IST VIEL ZU KURZ FÜR EIN LANGES GESICHT – Interview mit der Biathlon-Weltmeisterin Simone Hye-Soon Hauswald

5. März 2017

Simone Hauswald ist ein Erfolgsmensch. Als Tochter einer Südkoreanerin und eines Schwaben kam sie früh zum Biathlon und fand darin ihre Leidenschaft. Sie wurde Juniorenweltmeisterin, gewann bei Olympia zwei Bronzemedaillen, und nach vielen Höhen und Tiefen krönte sie ihre Karriere in ihrem allerletzten Rennen als Weltmeisterin. Heute gibt Simone Hauswald ihre positive Lebenseinstellung als Mentaltrainerin weiter. Im NATURSCHECK-Interview erzählt sie, wie wir alle lernen können, unser inneres Potential freizulegen. 

 

 

 

Liebe Simone Hauswald, Sie blicken auf eine außergewöhnliche Karriere zurück. Wie weit war der Weg von der jungen Simone Denkinger bis zur reifen Simone Hauswald?

Simone Hauswald: Sehr weit. Wenn ich heute zurückblicke, erinnere ich mich an viele schwierige Momente, denn es gab einige Rückschläge in meiner Karriere. Schon als Zwanzigjährige war mein Lebensmotto: „Sport ist nicht alles im Leben, sondern ein kleiner Teil davon, der uns Höhen und Tiefen unseres menschlichen Daseins spüren läßt und uns danach formt.“ Das war ein echter Glaubenssatz! Und so kam es dann letztlich auch: ich habe Höhen und Tiefen erlebt und gespürt. Und das hat mich geformt.
Gleichzeitig hat der Sport mich zu dem Menschen reifen lassen, der ich heute bin. Vor allem die Tiefen, die Niederlagen, waren es, die mich weitergebracht haben. Ich habe nie aufgegeben, obwohl ich oft mit dem Gedanken gespielt habe. Vielleicht war das ja der Schlüssel.

Gab es einen besonderen Antrieb, der sie zum Durchhalten animiert hat?

Simone Hauswald:
Ja, den gab es. Ich bin ja im Schwabenland geboren und aufgewachsen. Als mein Vater 1974 meine Mutter kennengelernt hat, eine Südkoreanerin, war dies sicher etwas Außergewöhnliches. Als Kind habe ich es natürlich zu spüren bekommen, daß ich anders aussehe als die anderen. Kinder sind da ja sehr direkt. Für meine Mutter war es dann auch schwer, mitzuerleben, daß ich es oft nicht leicht hatte. Da beschloß ich, es allen zu zeigen, erfolgreich zu werden, auch meiner Mutter wegen. Der Sport war der Kanal, mir und der Welt etwas zu beweisen.

Was Ihnen ja auf großartige Weise gelungen ist. Heute ist die Tatsache, daß Sie nicht so aussehen wie alle anderen, ihr Markenzeichen. So kehren sich die Dinge manchmal um im Leben.

Simone Hauswald:
Ja, aber bis zu dem Moment ist es oft ein langer Weg. In jungen Jahren möchte man sich anpassen und so sein wie alle anderen. Wer das nicht tut, bekommt es oft schmerzhaft zu spüren. Ich bin ja Teil zweier Welten, habe durch meine Eltern eine europäische und eine asiatische Seite in mir. Das Koreanische in mir habe ich lange unterdrückt. Und da war es natürlich ein großes Erlebnis, daß ich 2009 ausgerechnet bei den Weltmeisterschaften in Pyeongchang (Südkorea) meine erste Einzel-Medaille gewonnen habe. Also im Land meiner Mutter! Ich glaube, an diesem Tag habe ich meine andere Seite angenommen und zugelassen.

Doch war meine sportliche Karriere davor eine Berg- und Talfahrt. In meiner Jugendzeit war ich in keiner nationalen Fördergruppe und wurde dann 1998 völlig überraschend Juniorenweltmeisterin. Bei den Aktiven hatte ich es dann schwer. Zu allem Übel brach ich mir dann noch 2001 beim Training das Bein. Das war im wahrsten Sinne des Wortes auch ein „Bruch“ in meinem Leben. Und die Jahre danach waren ein einziger Kampf. Nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch in mir selbst. Früher hieß ich ja „Denkinger“, und ich glaube, mein Problem war, daß ich zu viel gedacht habe. Gerade im Biathlonsport, der Kombination aus Laufen und Schießen, besteht die Kunst darin, das Denken einzustellen. Sonst bleiben beim Schießen ein paar Scheiben stehen. Ich habe das oft erlebt und sehe es auch heute noch bei vielen Athleten.

Als ich 2008 mit dem Mentaltraining begann, änderte sich alles. Ich lernte, Altes loszulassen und mich ganz auf den Moment zu konzentrieren. Das war ein echter Wendepunkt. 2008 habe ich auch meinen Mann geheiratet. Und die beiden letzten Jahre meiner Karriere waren meine erfolgreichsten: 2009 die Medaillen bei der WM in Südkorea, 2010 zwei Olympiamedaillen, das Triple am Holmenkollen - und in meinem allerletzten Rennen der Weltmeistertitel in der Mixed-Staffel. Das war schon etwas ganz Besonderes. Und ich konnte alles auch viel mehr wertschätzen, da ich wußte, wie hart ich es mir erarbeitet hatte. Da war eine sehr große Dankbarkeit in mir. Natürlich wollte man mich zum Weitermachen überreden, und ich hätte es mir auch zugetraut. Aber man soll dann aufhören, wenn es am schönsten ist.     

So hatte Ihre sportliche Geschichte ein echtes Happyend! Das dann aber noch von der Geburt Ihrer Zwillinge 2011 übertroffen wurde, richtig?

Simone Hauswald:
(Lacht) Ja. Das ist mit nichts mehr zu übertreffen. Die ersten drei Jahre nach Beendigung meiner Sportlerkarriere habe ich mich voll und ganz meinen beiden Kindern gewidmet. Zu sehen und zu erleben, wie sie ihre Welt entdecken und mein Leben auf eine besondere Art und Weise bereichern, ist ein wunderschönes Geschenk, über das ich sehr, sehr dankbar bin. 

Heute betreuen Sie noch zwei junge Sport-Talente, sind aber in der Hauptsache als Mental-Coach tätig. Wie kam es dazu?

Simone Hauswald:
Ich habe immer nach dem Sinn des Lebens gesucht. Heute weiß ich: Egal wieviel Erfolg, Geld oder was auch immer jemand hat – dahinter verbirgt sich ein ganz „normaler“ Mensch, der gefühlt, angenommen und geliebt werden möchte, genau so, wie er ist. Um besser verstehen zu lernen, wie ich anderen Menschen weiterhelfen kann, habe ich eine Ausbildung zum Diplom Mental-Coach und zum Mentaltrainer gemacht. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, wieviel verborgenes Potential in uns allen steckt und wie befreiend es letztlich ist, wenn wir es zum Vorschein bringen.
Veränderung beginnt immer bei uns selbst. Und wenn ich nur eine kleine Veränderung meiner Gewohnheiten oder meiner persönlichen Einstellung vornehme, dann kann ich zusehen, wie sich alles verändert. Im Sport kann man das sehr gut beobachten. Bin ich entspannt und ganz im Hier und Jetzt, dann gelingen viele Dinge wie von selbst. Auf das Biathlon bezogen, geht dann der Schuß wie von selbst ins Ziel, und die Scheiben fallen. Ich kann mich noch gut an ein Weltmeisterschaftsrennen erinnern, bei dem ich vor dem letzten Schießen auf dem dritten Platz lag und mich bereits jubelnd und mit der Medaille um den Hals bei der Siegerehrung sah. Ich war plötzlich überall, nur nicht bei mir selbst. Prompt blieben beim letzten Schießen vier von fünf Scheiben stehen … und ich war raus!

Dasselbe geschieht im täglichen Leben. Wenn ich bei mir selbst bin und den Augenblick ganz bewußt erlebe, dann habe ich Zugang zu meinem höchsten Potential. Ich rieche, höre, spüre und erlebe, was mit mir und um mich geschieht. Viele Menschen haben es verlernt, diese Wahrnehmungen zuzulassen.

Wo sollte man denn beginnen, um wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen?

Simone Hauswald:
Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Wie zum Beispiel den Atem. Zuerst einmal muß sich jeder Mensch fragen, was er im tiefsten Inneren selbst will. Und welchen tieferen Sinn das Leben hat. Warum bin ich denn hier auf der Erde? Ich bin davon überzeugt, daß jeder Mensch seine Lebensaufgabe hat. Jeder kann einen persönlichen Beitrag leisten zum großen Ganzen. Dazu ist er hier auf der Erde inkarniert.

Wer hat uns diese Aufgabe gegeben?

Simone Hauswald:
Der Schöpfer! Gott, oder wie auch immer wir diese Urkraft nennen wollen. Ich bin zwar christlich aufgewachsen, habe aber meine eigene Lebensphilosophie entwickelt. Mich an irgendetwas zu klammern und die Verantwortung für mein Leben abzugeben, ist nicht mein Weg. Ich möchte schon der Schöpfer meines eigenen Lebens sein. Aber dennoch habe ich das tiefe Vertrauen, daß mein Leben getragen ist von einer unsichtbaren Macht. Eine Macht, die zwar kein Mensch sehen oder beschreiben kann – wir können sie jedoch erleben.
Dieses Vertrauen zu haben und zu leben, beinhaltet auch ein Vertrauen in sich selbst. Das Geschenk, das ich als Mensch bekommen habe, am Leben zu sein, das möchte ich dankbar weitergeben an andere Menschen. Daher versuche ich auch, jeden Menschen genau so zu nehmen, wie er ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr wir geprägt sind von unserer Kindheit und daher oft auch nur so handeln können, wie wir es tun. Letztlich geben wir das weiter, was wir in jungen Jahren an uns selbst erfahren haben. Durch diese Erkenntnis kann ich meine Mitmenschen auch ganz anders sehen und akzeptieren - anstatt sie zu bewerten, zu beurteilen oder gar zu verurteilen. 

Um so handeln zu können, muß man selbst erst eine gewisse Reife erlangt haben, oder?

Simone Hauswald:
Ja, um andere Menschen lieben zu können, darf man zuerst einmal lernen, sich selbst zu lieben. Da faszinieren mich einige Aussagen von Jesus Christus, wie zum Beispiel in der Bergpredigt. Für mich war auch er ein echter Mentaltrainer. Er hat alle Menschen zur Nächstenliebe, aber auch zur Selbstdisziplin und zur Eigenverantwortung aufgerufen. Was ich sowohl in meiner Zeit als Sportlerin als auch in meiner Ausbildung zur Mentaltrainerin gelernt habe, hat als Quintessenz: Der Glaube versetzt einfach Berge! Wer wirklich an etwas glaubt und nicht sofort aufgibt, wenn etwas nicht gleich gelingt, der kann sehr, sehr viel erreichen. Mit dieser Aussage war Jesus Christus seiner Zeit weit voraus.

Ja, ganz nebenher war Jesus Christus auch noch sehr ökologisch, recht anarchistisch, und jedes seiner Gleichnisse war getragen von einer tiefen, universellen Weisheit. Ob Splitter und Balken oder die Nächstenliebe – ich selbst benutze diese Urwahrheiten auch alle in meinen Seminaren. Man spürt ja regelrecht, woher sie stammen und aus welcher Quelle hier „geschöpft“ wurde. Was dann später als „Religion“ daraus gemacht wurde, steht sicher auf einem anderen Blatt. Wie finden Sie als Mentaltrainerin heraus, wo der Mensch gerade steht, mit dem sie es zu tun haben?

Simone Hauswald:
Zuallererst gebe ich ihm einen geschützten Raum, den er vielleicht sonst nicht hat. Und dann frage ich ihn einfach! Das Wichtigste als Coach ist, den Menschen zuerst einmal erzählen zu lassen, denn er kommt ja zu dir, weil er ein Anliegen hat. Er möchte keine vorgefertigten Universallösungen, sondern als Individuum wahrgenommen werden. Durch bestimmte Fragen kommt man oft sehr schnell auf den Punkt. Dabei verändert sich die Sicht des Klienten auf sein Problem. Er bekommt dadurch seine Handlungsfähigkeit zurück und ist in der Lage, selbständig Veränderungen vorzunehmen.

Manchmal ist das vordergründige „Problem“ aber auch nur ein Deckel, und das, worum es wirklich geht, ist die Suppe darunter. Hier liegen dann die wahren Ursachen. Ich habe selbst vor einiger Zeit ein Seminar zum Thema „Seelenmuster“ besucht, also über die „Archetypen der Seele“, die wir alle in uns tragen. Und dabei ist mir noch einmal richtig klar geworden, warum ich selbst den Sport Biathlon gemacht habe und warum ich so gekämpft habe, um diese Anerkennung zu bekommen: Zum einen vereint das Biathlon ja zwei Welten, also das Laufen und das Schießen. Und diese zwei Welten trage ich ja auch in mir. Mein erstes Biathlon war also meine Kindheitsgeschichte, zwischen zwei Kulturen zu stehen. Das zweite war das sportliche Biathlon. Und nun habe ich Zwillinge, die zweieiig und daher sehr unterschiedlich sind. Mein Aszendent ist zudem die Waage, also auch hier wieder diese beiden Schalen Yin und Yang, die nach Harmonie und Ausgleich streben.
Mit der Anerkennung im Sport wollte ich nicht nur mich selbst, sondern auch meine Mutter erlösen. So sind es immer unterschwellige Antriebe, die wir oft erst sehr viel später als solche erkennen.

Ein französischer Komiker erklärte kürzlich: der Grund, warum die Deutschen im Biathlon so erfolgreich seien, läge daran, weil der Sport so gut zu uns passe. Schießen und dann schnell wegrennen, das können wir gut …

Simone Hauswald:
(lacht) Bei mir war der Antrieb sicher ein anderer. Heute weiß ich jedoch, daß ich auch diesen loslassen kann. Ich muß niemandem mehr etwas beweisen. Ich kann mir die Anerkennung auch selber geben.

Oft sind es ja diese unterschwelligen Antriebe, die uns zu Höchstleistungen animieren. Ein  guter Freund von mir entstammt einer „armen“ Gastarbeiterfamilie. Diese Tatsache hat ihn ständig angetrieben, es „zu etwas zu bringen“. Heute hat er sehr viel erreicht. Aber der Preis war teilweise hoch. Und auch er wünscht sich inzwischen, mit Mitte 40, das Thema loslassen zu können.

Simone Hauswald:
Ja. Diese Impulse sind dazu da, sie zu nutzen. Sie sind Teil unserer Lebensgeschichte und machen uns alle zu etwas Besonderem, Einzigartigem. So war es auch bei mir. Es war ein schönes Kapitel. Doch es geht immer weiter! Es beginnt alles in dem Moment, an dem man seine Einstellung verändert und das Leben in seiner Gesamtheit annimmt. Indem man nichts mehr verdrängt, nichts mehr ausklammert. Dann offenbart das Leben uns unsere Möglichkeiten und unser Potential. Aber wie im Sport gilt auch im Leben: ohne Training ändert sich nichts! Dinge zu verändern, die wir bis dato immer so gemacht haben, bedeutet: bewußtes „Um-Trainieren“. Zuerst einmal zu erkennen und sich bewußt zu machen, was ich verändern möchte und dann ins Tun kommen. „Wer rastet, der rostet“. Und so ist es auch mit unseren Gewohnheiten.
Aber wenn die „Abläufe“ dann mal sitzen, dann verändert sich etwas in dir, und du freust dich, mehr Harmonie und Leichtigkeit zu haben, und du kannst dein Leben bewußt genießen. Du entscheidest dich für dein Leben  unabhängig von anderen Menschen und Situationen. Das bedeutet Freiheit. Du kannst die Dinge, über die du dich z. B. früher aufgeregt hast, gelassener annehmen und akzeptieren, und kannst in Leichtigkeit und Vertrauen weitermachen. Du wirst mehr und mehr zum Regisseur in deinem Leben, und das zeugt von Selbstverantwortung. Medaillen sind das äußere Symbol für den Erfolg. Doch das, was das ganze Leben lang immer im Inneren glänzt, sind die Erfahrungen, die wir für uns selbst und unser Leben geschenkt bekommen.

Liebe Simone Hauswald, herzlichen Dank für das offene und außergewöhnliche Gespräch.



Das Gespräch führten Michael und Egle Hoppe
 

VORSCHAU:
Am 24.6.2017 und am 7.10.2017 bietet der NATURSCHECK zwei ganz besondere Tages-Workshops mit der Mentaltrainerin und Biathlon-Weltmeisterin Simone Hauswald an.

SEI DEIN BESTER COACH!
Sie möchten mentale Stärke in Ihr Leben bringen? Dann beginnen Sie damit, Ihr Leben bewußt selbst in die Hand zu nehmen! Selbstcoaching hilft Ihnen, mit Streß besser umzugehen, sich zu motivieren, Ihre Träume zu verwirklichen und Entscheidungen sicher zu treffen - und das in all Ihren Lebensbereichen.

Inhalte des Tages-Workshops:
- Einführung in das Mental- und Bewußtseinstraining
- Meine persönliche Life-Map
- Innere Zufriedenheit erschaffen
- Wege aus der Negativ-Spirale
- Die Kraft der Entscheidung nutzen
- Innere Kräfte aktivieren - mich selbst wertschätzen
- Selbstcoaching mit der IDENTITÄTSKRAFT® Methode

Ort und Gebühr
Der Workshop findet im Raum HN statt
Gebühr: 150.- Euro pro Teilnehmer

Anmeldungen und weitere Informationen:
NATURSCHECK MAGAZIN
07945-943969
mh@naturscheck.de
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Seite weiterempfehlen

1359

Bisher in Ihrem Namen gepflanzte Bäume!
Das regionale
ÖKO-BRANCHENBUCH

Aktuelles

BUCHTIPP: ZERO – Sie wissen, was du tust

21. Juni 2017

FILMPROJEKT „Der marktgerechte Mensch“ - MACRONS NEOLIBERALER STAATSSTREICH

7. Juni 2017

DAS LEBEN IST VIEL ZU KURZ FÜR EIN LANGES GESICHT – Interview mit der Biathlon-Weltmeisterin Simone Hye-Soon Hauswald

5. März 2017

NICHTS IM LEBEN IST UNPOLITISCH - Interview mit dem Punkrocker Lars Besa

5. März 2017

Das Filmprojekt „Der Marktgerechte Mensch“ - Verlogen und brutal

22. Februar 2017